Authentisch sein

Ihr Lieben, heute möchte ich mit euch über einen besonderen Moment sprechen. Gerade eben habe ich meinen ersten Blogbeitrag erneut gelesen und war überrascht über das, was ich damals geschrieben habe. Der Inhalt war zwar informativ und gut strukturiert, jedoch fehlte mir die persönliche Note. Daher möchte ich nun ein Stück weit meine eigene Geschichte mit euch teilen. Aber wo fange ich am besten an?Ich denke jeder von uns steht irgendwann an einem Punkt, meist so in der Mitte des Lebens ab 40, 50, 60 das man Revue passieren lässt, wie das eigene Leben verlaufen ist. Habt ihr Euch schon mal den Kopf darüber zerbrochen, wie man das perfekte Lebensglück findet, den Weg zu emotionalem Erfolg oder das ideale innere Gleichgewicht? Und dann feststellt irgendetwas fehlt dir. Etwas was keiner dir von aussen geben kann. Es muss von dir selbst im inneren gefunden, geborgen, wiederentdeckt. Denn eines habe ich für mich entdeckt und das gilt auch für dich: Es ist alles schon in dir…. ja wirklich.

Worum geht es eigentlich? Meine Reise zu mir selbst begann vor vielen Jahren und war und ist ein fortlaufender Prozess, der mich zu der Person gemacht hat, die ich heute bin. Diese Reise setzt sich auch weiterhin fort. Die Veränderung ist konstant – nichts bleibt wie es war, auch wenn wir es manchmal gerne möchten. Das Festhalten an einem bestimmten Zustand ist unmöglich. Anfangs mögen wir denken, „Oh nein“, aber wir können uns aus schmerzhaften Situationen genauso befreien wie aus angenehmen. Denken Sie nur an die Herausforderungen der Corona-Jahre, über die ich froh bin, dass sie vorbei sind. Die Geschwindigkeit, mit der sich unsere Gesellschaft und unsere unmittelbare Umgebung verändert haben, hat mich überrascht. Doch genauso faszinierend ist es zu beobachten, wie wir auch schwierige Zeiten überwinden können, sie vergessen oder verdrängen.

Während der Corona-Pandemie habe ich meine kreative Ader wiederentdeckt und mich intensiv dem Malen gewidmet. Die Zeit der Isolation ermöglichte es mir, mich mehr auf mein Inneres zu konzentrieren und meine Kreativität neu zu entdecken. Durch das Internet fand ich inspirierende Quellen, die meine Phantasie beflügelten und neue Träume weckten. Ich bin ständig auf der Suche nach neuen Inspirationen und Möglichkeiten zur künstlerischen Entfaltung. Aus dieser Zeit hat sich dann der Traum entwickelt endlich meinem inneren Ruf meiner Seele zu folgen.

ich habe mich sehr bewusst von fast allen Medien zurück gezogen, die nur noch auf das negative in der Welt gerichtet waren und sind. Ich habe mich innerlich neu ausgerichtet und versucht meinen Focus nur noch auf positive Dinge zu richten. Recht schnell habe ich mich dadurch viel besser gefühlt. Von Freunden und anderen Menschen kam dann oft das Argument: Du musst doch wissen was in der Welt vor sich geht. Es gibt aber eine Lebensweisheit die für mich zum zentralen Mittelpunkt wurde:

Schaffe Frieden in dir selbst, dann kann auch in der äußeren Welt Frieden entstehen. Wenn ich selbst nicht mit mir im Reinen bin, wie soll ich das dann weitergeben. So wurde meine Reise immer intimer und intensiver und ich habe natürlich auch unglaublich viele Fehler gemacht. Aber dazu mehr in meinem nächsten Blogbeitrag.